Der European Concours d'Elegance für klassische Automobile am 5.
und 6. Juli 2003 im Schloßpark von Schwetzingen mit 150 der schönsten,
seltensten und wertvollsten Klassiker der Welt hat eine deutliche
Aufwertung der deutschen Teilnehmer gezeigt.
Bei unverändert hohem
Standard auf Weltniveau kürte die internationale Jury schließlich den
1936 gebauten Horch 740 Reihen-Achtzylinder mit Reinbold &
Christe-Karosserie mit der Meguiar’s ‘Best in the World’ Trophy.
"Die Best in the world-Trophae ist nicht nur die
Auszeichnung für eines der seltensten Horch-Autos der Welt", sagte
Hübner, "sondern vor allem auch eine adäquate Verbeugung vor dem
unschätzbaren Lebenswerk des Frankfurter Sammlers Peter Kaus, der wie
kein anderer diese Auszeichnung verdient."
Zweiter der insgesamt neun Konkurrenten um die begehrte Trophae wurde ein Alfa 2900 MM der
Gebrüder Sandri aus Italien und auf dem dritten Rang ehrte
Concours-Initiator Bob Gathercole das bei Facel-Metallon in Frankreich
gebaute Einzelstück eines Bentley Mk VI Coupés von 1951.
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Mehr als 150 Klassiker aus 5 Kontinenten machten den Schlosspark von
Schwetzingen zum dritten Mal zum Mekka erstklassiger
Automobilpräsentation, unterstützt von Bentley, Jaguar und UBS
Wealthcare, die den rund 10.000 Besuchern ihre Tradition und Zukunft
präsentierten. Stars der Show waren ein Benz Victoria 1899 in
unrestauriertem Originalzustand aus Südafrika (Sieger in Klasse L),
der gemeinsam mit einem Benz von 1893 (Zweiter in Klasse A) durch den
Park tuckerte und ein Daimler 1919 mit Schiebermotor der Jaguar
Heritage-Collection aus England. Begeistert applaudiert wurde auch für
die Sieger in den Klassen D (1962 Jaguar E-Type 3.8 litre Roadster), E (1964 Ferrari 250 GT
Lusso Berlinetta) und F (Ferrari 250 GT SWB Competizione), während bei den Besten
der Klassen G (1934 Horch 740 Special Roadster) und C (1936 Bugatti T.57 Atalante Coupe)
ehrfürchtige Anerkennung der grossartigen Karosseriebaukunst
zu spüren war.
Best of Show wurde der schwarze Alfa Romeo 2900 B Touring Berlinetta
von Chip Connors aus Hongkong, während sich die Juroren in ihrer
"Chairman of the judges-Trophy" für den unspektakulären aber selten
schönen spanischen Pegaso Z 102 aus Klasse H entschieden. Ähnlich
äußerte sich Redakteur Alf Cremers bei der Vergabe des
Motor-Klassik-Preises: "Das OSCA Vignale-Coupé wäre das kleine
Sportauto, mit dem ich, wie vielleicht viele unserer Leser, am
liebsten sofort auf Reisen gehen würde - und als ich dann sah, daß es
bis ins Detail original und unrestauriert ist, war die Entscheidung
gefallen."