| 12.01.2010 Audi e-tron 2.0 ![]() Ein Schritt zurück nach vorne Text: Jan Baedeker Fotos: Audi Auf der NAIAS in Detroit präsentiert Audi eine neue Entwicklungsstufe der Elektro-Studie e-tron: Seit dem Debüt ist der Stromsprinter kleiner und leichter geworden. Statt vier Elektromotoren kommen nunmehr zwei E-Aggregate zum Einsatz, die den Prototypen in 5,9 Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Ende 2012 soll der e-tron dann in Kleinserie auf die Straße kommen. Anzeige Wird „e-tron“ das neue „quattro“? Geht es nach den Ingolstädter Vorständen, soll der Name nicht bloß den ersten vollelektrischen Zweisitzer schmücken, wenn dieser in gut zwei Jahren die Marktreife erreicht, sondern bei Audi eine eigene Untermarke bilden. Unter dem „e-tron“-Label könnten dann auch andere Elektroflitzer vermarktet werden, etwa eine Stromversion des neuen Audi A1, der dieses Jahr in Genf debütiert. Während die Markenstrategen also bereits ein elektronisches Imperium visionieren, sind die Ingenieure jedoch noch gut damit beschäftigt, sich auf ein Layout für den ersten realisierbaren Prototypen zu einigen. Mit dem ersten, knallroten Showcar, das im Herbst 2009 auf der IAA in Frankfurt zu sehen war, sollte zunächt einmal Aufmerksamkeit generiert werden: Nah am R8 dimensioniert, ausgestattet mit vier Elektromotoren und 313 PS, versprach die Studie beeindruckende Fahrwerte ohne Emission. ![]() Mittlerweile sind die Techniker wieder etwas zurückgerudert. Im Gegensatz zur IAA-Studie fallen die Dimensionen der neuesten Entwicklungsstufe mit 3,93 Metern Gesamtlänge deutlich kürzer aus. Auch der Radstand des Kompaktsportlers wurde gegenüber dem Audi R8 um 22 Zentimeter auf nur 2,43 Meter reduziert. Die Breite wurde ebenfalls eingeschrumpft, in Detroit misst man statt 1,90 Meter nur noch 1,78 Meter. Bei der Höhe sind es lediglich 1,22 Meter. Auch beim Antrieb kam der Rotstift zum Einsatz: Statt vier Elektromotoren mit 313 PS und 4.000 Nm Drehmoment kommen nur noch zwei Aggregate zum Einsatz. Der Output liegt bei 204 PS und 2.650 Nm. Die Einsparungen haben aber auch das Gewicht des e-tron reduziert: Statt 1,6 Tonnen bringt der Wagen nur noch rund 1.350 Kilogramm auf die Waage – davon allein 400 Kilo für die Batterieeinheit. Auch der konsequente Leichtbau hat bei der Diät geholfen. Dank Space-Frame-Karosseriestruktur und zahlreichen Bauteilen aus faserverstärktem Kunststoff bleibt der Prototyp unter der gerade für Elektrosportwagen kritischen Masse. ![]() Leistungsversprechen |
![]() Ein Schritt zurück nach vorne ![]() Leistungsversprechen ![]() Technische Zugabe ![]() Die Daten |
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