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23.04.2003
Bitter CD II


Die Marke (bis 1979)

Text: Jan Baedeker
Fotos: Bitter

Erich Bitter wurde 1933 in der Nähe von Düsseldorf geboren und verbrachte die Kindheit im Fahrradladen seines Vaters. Nach einer erfolgreichen Zeit als Radrennsportler wandte er sich dem Rennsport zu und verbuchte unter anderem einen Sieg bei der legendären Targa Florio. Seit 1958 fuhr er die Motorport-Modelle von Abarth, Alfa Zagato, Ferrari, Porsche und Mercedes – bis ihn 1968 die Rennsportabteilung von Opel einlud, das neue Rekord-Modell mit 150 PS zu testen. Aus dieser Testfahrt ergaben sich Beziehungen zu General Motors, die Bitter später nützlich werden sollten. Nach einer aufreibenden Phase als Importeur für Abarth und Intermeccanica entschied sich Erich Bitter, ein eigenes Automobil mit hohem Anspruch an Design und Verarbeitung zu produzieren. Das Auto sollte die Ästhetik eines Supersportwagens und die Geräumigkeit und Zuverlässigkeit einer Limousine vereinen.

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Bei der Namensgebung wurde Erich Bitter von F.A. Porsche beraten, der selbst schon gute Erfahrungen mit seinem eigenen Namen auf dem Heck eines Sportwagens gemacht hatte und Bitter bestärkte, es ihm gleich zu tun. Porsche entwarf auch das Firmenlogo mit dem großen ‚B’, das auch den Kühler der aktuellen Bitter-Studie ziert. Da Bitter nicht die Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung standen, um eine eigene Produktionsanlage zu unterhalten, ließ er seine Entwürfe ab 1971 von der Stuttgarter Firma Baur produzieren, die bereits für andere deutsche Automobilfirmen limitierte Kleinserien entwickelte. Als Basis für das erste Modell, den Bitter CD, diente das verkürzte Chassis des Opel Diplomat und ein V8-Aggregat von Chevrolet. Erich Bitter war begeistert von den Konzeptstudien Opel Styling CD von 1969 und Frua CD von 1970 und mit der Hilfe von Opel-Designchef Dave Holls konnte er die Stylingaspekte auf seinen eigenen Entwurf übertragen. Der Bitter CD wurde 1973 auf der IAA in Frankfurt enthüllt und Erich Bitter erhielt bereits auf der Messe 176 Vorbestellungen. Doch die Ölkrise und die wirtschaftliche Lage wirkten sich negativ auf den Verkauf aus und bis 1979 wurden bei Baur nur 395 Exemplare des Bitter CD gebaut.

Nachdem Erich Bitter sich durch die limitierte Produktion des CD, der auf den ersten Blick an den Lamborghini Espada erinnerte, einen Namen als exotischster Autoproduzent Deutschlands gemacht hatte, machte er sich an die Konzeption eines Nachfolgermodells.



Die Marke (ab 1979)

Die Marke (bis 1979)
Die Marke (bis 1979)


Die Marke (ab 1979)
Die Marke (ab 1979)


Der Prototyp
Der Prototyp


Die Fakten
Die Fakten


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